Unter falscher Identität gelingt einem arabischen Juden 1965 ein Spionage-Coup in höchsten Regierungskreisen Syriens. 1895 verkleidet sich eine junge Frau als Mann, um an einer Talmut-Schule zu studieren. Und 1945 überlebt Berlins berühmtester Clown das KZ nur, indem er als Hund bellend und Männchen machend den sadistischen Lagerkommandanten belustigt.
Regisseur, Autor und Schauspieler Stéphane Bittoun verwebt viele teils wahre Geschichten zu einen Abend über das oft gefährliche, zuweilen lustvolle Spiel mit Identität. Undercover, unterm Radar, verkleidet. Ein speziell jüdisches Phänomen? Ob aus Anpassung, in geheimer Mission oder um Verfolgung zu entgehen: Undercover ist ein Überlebensprinzip.
Musikalisch begleitet von Peter Bongard am Piano, verschneidet Bittoun Lesung, Film Schaupiel und Humor. Und auch das klandestine Doppelleben der Straßenkatzen Tel Avivs wird gelüftet. Grotz allen Seemannsgarns birgt jede Anekdote auch eine tiefe Wahrheit ...
Forum jüdischer Bildung und Kultur e.V.